Letzte Woche hatte Julia Gelegenheit, endlich einmal die ganze Mannschaft hinter “appstory.tv” kennen zu lernen. Der Internetdienst von Kira Song, Richard Gutjahr, Michael Reuter und Marcus Schuler ist ein Video-Guide durch den Dschungel und die Vielfalt aktueller Smartphone-Apps. Welche App lohnt sich und welche kann man sich sparen?: Seit kurzem präsentieren Kira, Richard und Michael jede Woche auch eine Videokolumne für neue iPad-Apps bei stern.de.
Julia war begeistert: “Die sind wirklich alle nett! Ob die sich wohl auch für Apps für Kinder interessieren?” Bis es soweit ist, greift Julia dem Team mit ihrem eigenen App-Tipp per Video schon mal unter die Arme .
Beim Schnitt durfte Papa noch ein bisschen helfen. Schaut selbst: Hier ist Julias ultimative Lieblings-App: “Talking Tom”.
Die Bilder zu 25 Jahre Privatfunk in Bayern haben mich in Nostalgiestimmung versetzt. Ich krame schon den ganzen Tag in alten Videos, Bildern und Jingles von “Charivari 95,5 München”, wo ich zur Gründungsmannschaft gehörte und natürlich auch von Antenne Thüringen. Dort habe ich mit fantastischen Kollegen drei erfolgreiche Jahre in Weimar verbracht.
In Bayern war es in den 80ern – genauer der 24. Mai 1985, als mit “Radio Gong 2000″ in München der erste Privatradiosender “On air” ging. Am 1. April 1986 folgte “Radio Charivari 95,5 – Ihre Münchner Welle”.
Ich erinnere mich noch genau an das erste Charivari-Sendestudio im Pressehaus Bayerstraße, unter einem Dach mit dem Münchener Merkur und der damals gerade mal 18 Jahre alten “tz”. Die Dämmelemente haben wir selbst montiert – was haben sich die Zeitungsredakteure amüsiert…Ein Jahr später und mit steigendem Hörerzuspruch haben uns die Gesellschafter dann einen modernen Studiokomplex im 4. Stock des Pressehauses spendiert. Es waren Pionierzeiten, sie haben unendlich Spaß gemacht. Mit dem Privatfunk herrschte einst Aufbruchstimmung im Radio wie heute bei vielen Startups im Netz…
Damals gab es auch noch den lokalen Fernsehsender “TV-Weiß-Blau”. Und die haben uns 1989 besucht. Den Film hatte ich noch auf Videokassette. Die Qualität ist nicht ganz HD
Aber schön anzusehen: die alten Mischpulte, Cartmaschinen und der Moderator beim “eincuen” der Schallplatten.
Das erinnert mich an einen Studiobesuch beim BR vergangenes Jahr beim Bayerischen Journalistentag. Das Mädel, das uns durch die Räume vom BR führte, versuchte zu erklären, wieviel einfacher heute das Moderieren ist: “Wissen Sie, damals hatten wir noch keine Selbstfahrerstudios beim BR. Das war viel zu kompliziert. Man konnte ja die Musik nicht von der Festplatte starten, man mußte noch die CD’s einschieben….” Lustig. Da merkt man, wie alt man ist…
Zum 25-jährigen Bestehen des Privatfunks in Bayern hat die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien Radio- und TV-Lokalstationen ihre Archive durchsuchen lassen. Dabei herausgekommen ist eine Foto- und Videoausstellung, “Der Bayerische Lokalfunk in Bildern”. Die visuellen Schätze hat die BLM jetzt auch ins Netz gestellt. Sie illustrieren 25 Jahre Radio-Geschichte und Geschichten aus Bayern. Anschauen lohnt sich!
20. Mai 2010. Abmahnungen sind in der Netzgemeinde ein Reizwort. Das hat zwei Gründe. Zum einen wird gerade in jüngster Zeit vermehrt versucht, per Abmahnung unliebsame und meist wenig zahlungskräftige Kritiker zum Schweigen zu bringen. Zum anderen gibt es auf Marken- und Urheberrecht spezialisierte Anwaltskanzleien, die in der Vergangenheit – nicht selten auf eigene Initiative – Massenabmahnungen mit hohen Geldforderungen verschickten. Ihnen wird vorgeworfen, es gehe ihnen weniger um die Eindämmung von Urheberrechtsverletzungen als vielmehr um den Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen oder Kosten der Rechtsverfolgung. Dabei hat die Abmahnung eigentlich die Funktion, Streitigkeiten auf direktem und kostengünstigem Weg ohne Einschaltung eines Gerichts beizulegen.
Vor diesem Hintergrund sollte man auch die Aufregung um einen Markenzwist zwischen dem ehrenamtlich von Studenten betriebenen Radio Q aus Münster und der audio media service Produktionsgesellschaft, kurz “ams”, mit Sitz in Bielefeld betrachten.
“aufreger der woche: privatsender-kette mahnt campusradio ab – wie radio waf, radio gütersloh, radio bielefeld und co. auf den nachwuchs pfeifen” -
schreibt Medienblogger Daniel Fiene in seinem privaten Blog und löst einen Sturm der Entrüstung aus. Weiterlesen »
6. April 2010. Richard Gutjahr ist Journalist. Er hat eine klassische Ausbildung auf der Münchener Journalistenschule absolviert, arbeitete für Radiostationen, Zeitungen und derzeit für das Fernsehen.
Richard Gutjahr ist Blogger – erst als solcher fiel er mir auf, denn Richard Gutjahr experimentiert gerne mit den neuen Möglichkeiten und Techniken für Journalisten im Web 2.0 – und das auf sehr amüsante und unterhaltsame Weise. Mittlerweile habe ich Richard auch persönlich kennengelernt. Seine Visionen für den Journalismus der Zukunft wirken ansteckend! Er nutzt – zumindest bis dato – alle Plattformen des Sozialen Netzes wie “YouTube”, “Flickr”, “Facebook” oder “Twitter”. Weiterlesen »
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