Auf der Suche nach dem Schornstein

Tagebuch US-Westen, Teil 14: Einmal um den Lake Tahoe

Inge und Julia am Eagle Point oberhalb des Lake Tahoe

30. August 2010. EinTagebuch während des Urlaubs zu schreiben bringt durchaus auch Vorteile. So haben wir immer wieder Tipps für Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Unterkünfte auf unserer Tour durch einen Teil des Westens der USA erhalten. Vielen Dank dafür.

Ulrike Langer war mit ihrer Familie einige Wochen vor uns am Lake Tahoe und hat uns unter anderem geraten, den “Chimney Beach” am Ostufer des Sees aufzusuchen. Schade – nach dem Schornstein, der den Strand kennzeichnen soll, haben wir vergeblich Ausschau gehalten, dafür aber die 116 Kilometer lange Rundfahrt um den Lake Tahoe mit den vielen faszinierenden Aussichten umso mehr genossen.

Der Strand am Sand Harbor State Park gilt als der schönste Beach am Lake Tahoe

Die Region erinnerte uns zeitweise an einige Plätze in den Alpen – an den Königssee zum Beispiel. Allerdings ist der Lake Tahoe knapp 95 mal so groß, ist mit maximal 501 Meter drei mal so tief und liegt mit 1.900 Metern über dem Meeresspiegel auch drei mal so hoch wie der Königssee.

Es ist ein wundervolles Feriengebiet, im Sommer genau so wie im Winter. Das Gebiet am Lake Tahoe ist vor allem für Skifahrer aus den kalifornischen Metropolen ein bevorzugtes Ziel in den Wintermonaten.

Deswegen sind auch Chad und Layni Davis mit ihren drei Kindern vor einem halben Jahr aus Texas hierher gekommen und haben das “Alder Inn” in South Lake Tahoe übernommen. Die beiden reizenden Wirtsleute haben in den vergangenen Monaten das Motel vollständig renoviert und zu einem regelrechten Schmuckkästchen ausgebaut. Selten sind wir auf unseren Reisen so nett und zuvorkommend umsorgt worden.

Bevor wir am Morgen zu unserer Rundfahrt um den See gestartet sind, haben die Hotelbesitzer uns noch mit reichlich Tipps für die schönsten Stellen am Lake Tahoe versorgt. Nur in Sachen “Chimney Beach” konnten Chad und Layni uns leider nicht weiterhelfen.

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