Tagebuch US Westen, Teil 18: Von San Francisco nach Monterey mit Abstecher ins Silikon Valley

Sonne und Nebel an der kalifonischen Küste

3. September 2010. Wer auf dem Highway Number One von San Francisco in Richtung Los Angeles fährt, kann wundervolle Aussichten auf die Küste genießen – oder einfach in dichten Nebel schauen. Ein sehenswertes Naturschauspiel ist der Übergang zwischen den Nebelschwaden über dem Pazifik und gleißendem Sonnenschein unmittelbar hinter dem Küstenstreifen. Vor einer solchen Kulisse beobachteten wir Kitesurfer, dann folgten wieder meilenlang Nebelschwaden und als wir am späten Nachmittag in Monterey ankamen, begrüßte uns strahlender Sonnenschein.

Auf dem Campus der Stanford University

Am Vormittag waren wir von der Number One ins Landesinnere abgebogen, um den Campus der Universität Standford im Silicon Valley zu besuchen. Horst hatte gegenüber Julia den „Umweg“ mit dem Hinweis begründet: „Dann kannst du dir ja schon mal deinen künftigen Studienort ansehen.“ Der Abstecher hat sich allemal gelohnt. (Danke für den Hinweis an Marcus Schuler). Das Gelände ist weitläufig und parkartig angelegt. Besucher sind hier ganz offensichtlich willkommen. Wir konnten uns völlig freizügig auf dem Campus bewegen und sogar die Gebäude betreten. Interessant: In der wohl wichtigsten „Nachwuchs-Schmiede“ der  Internet-Economy – hier studierten unter anderem die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin – fielen uns zahlreiche „Schwarze Bretter“ mit Infos für die Studenten auf.

Nur wenige Kilometer weiter bei Facebok in Palo Alto oder Google in Mountain View geht’s weniger offen zu. Wer eines dieser Unternehmen besuchen will, braucht eine offizielle Einladung. Letztes Ziel im Silikon Valley war für uns der Infinite Loop in Cupertino, der Hauptsitz von Apple. Hier können Touristen  zumindest in einem Retail Store – viel zu teure Apple-Souvenirs – (jedoch keine Computer, iPhones oder iPads) einkaufen und die  Restrooms aufsuchen.

Adresse des Apple-Hauptquartiers in Cupertino

Zurück an der Küste in Monterey hoffen wir jetzt darauf, dass wir am Samstag auf den schönsten 100 Kilometern der Highway Number One zwischen Monterey und Big Sur möglichst keinen Nebel haben. Also: Vorhang auf!

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