2011 USA-Südosten Reisetagebücher

Kaffeefahrt durch Florida

Tagebuch US-Süden, Teil 16: Pflichteintrag über eine endlose Fahrt mit Starbucks-Pausen bei richtigem Sch…wetter.

1. September 2011. (Horst) Heute haben wir darum geknobelt, wer den Tagebucheintrag verfasst. Inge hat gewonnen und ich muss schreiben. Über was?Zum Beispiel, dass wir statt der geplanten fünf – über acht Stunden für die Fahrt von Orlando nach Florida City südlich von Miami benötigten, weil unsere Pausen bei „Starbucks“ (für E-Mails und Latte) und bei „Cracker Barrel“ (für ein uriges amerikanisches Lunch) einfach zu lange ausgefallen sind.Dadurch erreichten wir am Nachmittag genau zur Rush Hour den Großraum Miami – dazu auch noch bei richtigem Sch…wetter. Soviel zum Thema „Sunshine State“. Für die etwa 30 Kilometer von Miami bis Florida City brauchten wir dann allein gut zwei Stunden.

Ich könnte auch darüber schreiben, dass wir heute gleich zweimal mit den Zapfanlagen an Tankstellen gekämpft haben. In der Theorie ist das Tanken in den USA eigentlich ganz einfach: Kreditkarte reinstecken und schnell wieder rausziehen. Dann die Aufforderung zur Eingabe des Sicherheitscodes. Unserer ist vierstellig, die Zapfanlage will aber fünf Ziffern. Also rein in die Tankstelle zum Kassierer. Da warten schon ein halbes Dutzend Kunden, während der Mann an der Kasse seelenruhig telefoniert. Als Inge an der Reihe ist, dreht und wendet der Tankwächter die Kreditkarte und kommt schließlich zur Erkenntnis „It doesn’t work“. Komisch, beim letzten Mal hat’s noch ganz gut „geworkt“.

Bemerken sollte ich allerdings noch, dass Inge mal wieder die genau richtige Unterkunft für uns hier in Florida City gefunden hat. Bequemer geht’s nicht. In der „Travelodge“ sind wir mit dem Heck unseres Mietwagens fast bis ins Zimmer gefahren. So konnten wir selbst bei strömendem Regen unsere Koffer ausladen. Unser Motelzimmer ist sauber, hat zwei riesige Betten, einen überdimensionalen Flachbildschirm – und vor allem eine  blitzschnelle Internetanbindung. So müssen wir morgen früh nicht zu „Starbucks“ (wg. E-Mails etc.) und können direkt nach dem – im günstigen Übernachtungspreis enthaltenen – Frühstück die Everglades erkunden. Dazu muss nur noch das Wetter mitspielen.

P.S. Das Copyright für den Titel unseres heutigen Tagebucheintrags liegt bei Daniel Oestreich, der folgenden Tweet absetzte:

Nächstes Jahr buche ich auch so eine ‚Mit Starbucks durch die USA’- Reise. Guten Appetit 🙂

2 Kommentare zu “Kaffeefahrt durch Florida

  1. und Ihr denkt bitte dran – immer schoen nach einer kleinen Bleibe fuer Gisi Ausschau halten! Kriterien: Nahe Golfplatz, festes Gebaeude und evtl. Vermietbarkeit durch Agentur. Happy Chai Latte at Starbucks!

  2. Ich bin an Tankstellen gescheitert, die einen 5- stelligen ZIP-Code verlangten. Ich hatte nie einen parat….

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