2012 East-West-Central Reisetagebücher

Schnäppchenjagd am One World Trade Center

Teil 3 unseres Reisetagebuchs „East-West-Central“: New York mit Statue of Liberty, South Street Seaport und dem wachsenden One World Trade Center.

Als wir vor drei Jahren das letzte Mal New York besuchten, gab es an der Stelle, wo bis zum 11. September 2001 die beiden Türme des World Trade Centers standen, außer Bauzäunen kaum etwas zu sehen. Seitdem ist das neue One World Trade Center in den Himmel gewachsen. Bei seiner für das Jahr 2013 geplanten Eröffnung soll der mächtige Bau über 541 Meter hoch sein – und damit das höchste Gebäude in New York. Nur wenige Meter vom Baugelände entfernt befindet sich in der Cortlandt Street das „Century 21“. Auf den ersten Blick wirken die verwinkelten und mit Waren überhäuften Räume auf drei Etagen wie ein riesengroßer Ramschladen. Tatsächlich ist dieses eigenwillige Kaufhaus jedoch eine unendliche Fundgrube für Schnäppchenjäger: Damen- und Herrenkonfektion, Kosmetika, Brillen, Uhren, Modeschmuck und sogar Möbel. Fast alles, was hier angeboten wird, stammt von namhaften Herstellern. Allerdings werden die Markenwaren zu unglaublich niedrigen Preisen schon fast verschleudert. Unschlagbar ist das „Century 21“ im Hinblick auf Auswahl und Preise vor allem bei Sportschuhen. Horst hat sich gleich drei Paar Trainings- und Freizeitschuhe von „Puma“, „Reebok“ und „Adidas“ zu einem Preis gekauft, für den er in Deutschland kaum ein Paar bekommen hätte.

Wir haben uns heute Nachmittag rund drei Stunden lang durch das Schnäppchenparadies am One World Trade Center gewühlt. Danach waren wir so geschafft, dass wir das geplante Abendessen bei „Bubba Gump“ (Seafood) am nächtlichen Times Square gegen leckere Salate und Früchte aus einem „Deli“ ganz in der Nähe unseres Hotels eingetauscht haben.

Den zweiten Tag in New York hatten wir am Vormittag mit einer Bootsfahrt zur Statue of Liberty begonnen. Auf Liberty Island kann man nicht nur die typischen Touristenfotos  „schießen“ – Familie mit Freiheitsstatue im Hintergrund. Von hier aus gibt’s auch den besten Blick auf die Nachbarinsel „Ellis Island“, die früher erste Station für Einwanderer aus Übersee war und vor allem eine „Breathtaking View“ auf die Südspitze Manhattans. Zum Mittagessen sind wir dann um die Südspitze Manhattans herum zum South Street Seaport am East River spaziert. Auf der Terrasse der „Food Lane“ hat man die berühmte Brooklyn Bridge direkt vor sich. Die an sich reizvolle Szenerie wird zurzeit allerdings durch Bauarbeiten an der Brücke sichtlich gestört. Macht nichts – die Atmosphäre ist dennoch außergewöhnlich.

Damit unsere New Yorker Stippvisite nicht zur schnöden Sightseeing- und Shoppingtour verkommt, soll’s am Samstag ins Museum of Modern Art (kurz MoMA) gehen. Ob’s tatsächlich klappt, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe unseres Reisetagebuchs.

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