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Radioköpfe:
Oliver Döhring ist „Der kleine Nils“

Noch ein kleiner Nachtrag zu den Medientagen München. Was ich diesmal vermisst habe? Radioleute! Jedes Jahr werden es weniger, so mein Eindruck. Was ich toll fand? Dass ich das Panel zum Thema Comedy im Radio mit lauter sympathischen Referenten moderieren durfte. Wie es war, das habe ich Euch drüben bei hoerfunker.de aufgeschrieben.

Kenny Maple und Oliver Döhring – zwei erfolgreiche Comedyautoren aus Berlin.

Besonders überrascht hat mich Oliver Döhring, weil ich mir bisher noch nie Gedanken darüber gemacht hatte, wer eigentlich den „kleinen Nils“ erfunden hat; der kleine Telefonschreck, der mittlerweile erfolgreich in 18 Radiostationen läuft – darunter auch bei Sendern in Österreich und der Schweiz.

Vorbild für den Kleinen Nils war das DDR-Sandmännchen Pittiplatsch und Namensgeber der einstige Programmchef von MDR-Life, Niels von Haken. Der hatte in den 90er Jahren die Morningshow von NRJ-Sachsen, zu deren Crew auch Oliver Döhring gehörte, als Kinderkram abgekanzelt. So wurde quasi als Protestreaktion der kleine Nils zum Leben erweckt. Natürlich habe ich Oliver gefragt, ob es eigentlich aufwendige Stimmverzerrer braucht für die Stimme des kleinen Nils und ob er mittlerweile mal erkannt wird. Die Antwort findet Ihr im Video.

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Oliver, der in Thüringen aufgewachsen ist und jetzt hauptsächlich in Berlin lebt, hat schon als 12jähriger gerne Stimmen imitiert. Radio ist sein absoluter Traumjob. Wer noch mehr über Oliver erfahren will, sollte einfach mal im Netz googeln. Bei einer Veranstaltung des Karnevalvereins Ikalla aus seiner Heimatstadt Suhl hat ihn Georg Vater vom „Freien Wort“ interviewt. Dort hat Oliver einst ein Zeitungsvolontariat absolviert.

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