Tagebuch USA/Kanada – Teil 5: New York – Long Island

21. August 2009. Es gibt Begegnungen in der Riesenstadt New York, die man einfach nicht missen möchte. So zum Beispiel die  mit „What else“. So haben wir den griechischen Besitzer einer fahrbaren Frühstückskantine getauft, der sich jeden Morgen in der Nähe unseres Hotel postiert und regelrechte Köstlichkeiten auf engstem Raum anbietet. Er hat den besten Kaffee und superleckere Beagles mit Creamcheese zu unschlagbar günstigen Preisen. Den Spitznamen haben wir dem pfiffigen Griechen deswegen gegeben, weil er nach jeder Teilbestellung blitzschnell nachfragt „What else?“ Fast ebenso schnell bereitet er die Frühstücksutensilien dann auch zu, denn seine Kunden sind selten Touristen mit viel Zeit, sondern vor allem hektisch wirkende Angestellte aus den umliegenden Bürogebäuden, einschließlich der UN.

Heute Morgen gab’s das vorläufig letzte „griechische Frühstück“ bei „What else“. Anschließend übernahmen wir unseren Mietwagen – RAV 4, kirschrot – Inge und Julia in der Chowder Bar in Orien Point auf Long Islandund starteten in Richtung Long Island. Nach rund 60 Meilen eher langweiliger Fahrt über den Freeway kamen wir schließlich durch zauberhafte kleine Orte im „Wine Country“ – hier wird wirklich Wein angebaut und in unzähligen „Vineyards“ verkauft. Schließlich erreichten wir am frühen Nachmittag die äußerste Spitze von Long Island, Orient Point, und hatten zum Glück noch 1 1/2 Stunden bis zur Abfahrt der „Cross Sound Ferry“ Zeit, um in der „Chowder Bar“ eine späte, dafür ausgiebige Mittagspause einzulegen. Der Name des einfachen Fischrestaurants direkt am Fähranleger ist Programm: Spezialität des Hauses ist Clam Chowder, eine unglaublich köstliche Muschelsuppe.

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