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Angekommen

Im 9. Teil unseres Umzugstagebuchs berichten wir unter anderem über unsere Ankunft in Hamburg, top fitte Möbelpacker, „Wellis“ auf Reisen und Julias ersten Schultag im Norden.

Endlich sind wir in unserem neuen Zuhause und genießen für einen Moment den herrlichen Blick von unserem Balkon über weite Teile Hamburgs. Bevor jetzt die große „Auspack-Arie“ beginnt, will ich euch schnell mitteilen, dass wir gut im Norden angekommen sind und den Umzug bislang ganz ordentlich gemeistert haben.

Dazu beigetragen hat im besonderen Maße die Umzugsfirma Bewernick, die uns unsere Freundin Gisela empfohlen hatte. Was die Möbelpacker vor allem am Mittwoch beim Einzug in den vierten Stock – ohne Aufzug – hier in Hamburg geleistet haben, ist schier unglaublich. Mit zwei Umzugskisten pro Mann vor den gestählten Oberkörpern, großen Schrankteilen auf den starken Rücken oder kleineren  Kommoden unter den muskulösen Armen überwanden die Jungs die insgesamt 95 Treppenstufen, die den LKW samt Anhänger auf der Straße von unserer Wohnung trennten. Nach nur sechs Stunden war die ganze Ladung in unseren Räumen verstaut, dazu Schränke und Regale perfekt aufgebaut.

Jetzt sind wir dran – und das läuft weniger perfekt ab: Wir suchen ständig nach irgendwelchen Dingen, die wir ausgerechnet in diesem Moment ganz dringend brauchen und die trotz penibler Beschriftung der etwa 140 Kartons einfach nicht aufzufinden sind.

Zu den bislang vermissten Gegenständen gehört auch die Schaukel von Max. Der jüngste unserer vier Wellensittiche schaut schon ganz traurig, weil er seit nunmehr drei Tagen nicht mehr wippen konnte – was er doch so gerne macht. Dabei sind wir froh, dass „Julias Geier“ die neunstündige Autofahrt am Dienstag gut überstanden haben. Immerhin hatten wir den kleinen Transportkäfig auf dem Rücksitz unseres Passats vorschriftsmäßig angeschnallt. Bis auf den frustrierten Max piepsen die Wellis inzwischen wieder munter in ihrem großen Vogelbauer, den wir vorübergehend am Fenster unseres großen Wohnzimmers platziert haben.

Julias Zimmer wirkte schon am Abend des Einzugs recht wohnlich. In den nächsten Tagen wird sie auch nur begrenzt Zeit für die „Vollendung“ des Umzugs haben. Bereits heute war ihr erster Schultag am Wilhelm-Gymnasium, das sie in nur fünf Minuten mit dem Fahrrad von unserem neuen Zuhause aus erreicht. Und wie war der erste Tag mit neuen Lehrern und Mitschülern in ungewohnter Umgebung? Julias spontane Antwort: „An die Schule werde ich mich wohl schnell gewöhnen. Alle waren offen und nett zu mir.“ Das hört sich doch nach einem gelungenen Start in Hamburg an.

1 Kommentar zu “Angekommen

  1. Kommt mir alles sehr bekannt und nahe vor! Freue mich, dass Ihr gut angekommen seid!

    Wie kommt man schnell zum Essen in einer leckeren Pizzeria?
    Man schmeisst 5 EUR ins Phrasenschwein, wenn man auf die Frage „wo ist dies oder jenes“ antwortet mit „in einem Karton“

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