2014 USA-Texas Reisetagebücher

Texas kann auch Karibik

In Port Isabel fühlten wir uns am Samstag fast wie in Key West und die weiten Sandstrände von South Padre Island können es durchaus mit der Karibik aufnehmen. Hier ist Teil 20 unseres Reisetagebuchs „Apple and Steaks“.

Immer, wenn wir in Texas ein neues Ziel anfahren, erfasst uns so etwas wie eine leichte Panik nach dem Motto ‚hoffentlich wird das diesmal keine Pleite‘. Nein, auch South Padre Island wird ganz bestimmt wieder ein Erfolg werden, soviel lässt sich schon nach den ersten Stunden unseres Aufenthalts in dem Urlaubsgebiet ganz im Süden der texanischen Küste am Golf von Mexiko mit einiger Gewissheit prognostizieren.

Unser erster Eindruck von dieser Ferieninsel mit ihren weiten Sandstränden war so überwältigend, dass wir schon kurz nach Ankunft unsere Buchung im Hotel Holiday Inn um eine Nacht bis Mittwoch verlängerten. Über South Padre Island werden wir in den nächsten Ausgaben unseres Reisetagebuchs ganz bestimmt noch ausführlich berichten.

Heute wollen wir euch zunächst Port Isabel vorstellen. Diesen kleinen Küstenort, der schon mehrfach von Hurricans zerstört wurde – zuletzt im Sommer 2008 von Hurrican „Dolly“, muss man passieren, um über den Queen Isabella Causeway South Padre Island überhaupt erreichen zu können. Eine besonders gute Aussicht auf diese rund 3,8 Kilometer lange Damm- und Brückenkonstruktion hatten wir vom Leuchtturm aus, dem 22 Meter hohen Wahrzeichen von Port Isabel. Allerdings kostete es wegen der großen Hitze verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit am Sonntagmittag schon einige Mühe die 75 Stufen innerhalb des sehr engen Turmes bis zur Aussichtsplattform hinaufzuklettern.

Port Isabel erinnerte uns unweigerlich an Key West, das wir vor drei Jahren auf unserer Reise durch den Südosten der Vereinigten Staaten besucht hatten: Hübsche Häuser mit grün wuchernden Gärten, plamenumsäumte Straßen, kleine Restaurants, die vor allem Seafood in allen erdenklichen Variationen anbieten, dazu zahlreiche Boutiquen und bunte Souvenirläden. Die Atmosphäre hier ist fröhlich und locker, wirkt irgendwie karibisch angehaucht.

Nur bei den Preisen für Hotels, Restaurantbesuche oder Souvenireinkäufe kann Port Isabel – zum Glück – lange nicht mit dem angesagten Ferienort an der äußersten Südspitze Floridas mithalten. In Joe’s Oyster Bar zum Beispiel, die nur zwei Straßenzüge von der Auffahrt zum Queen Isabella Causeway entfernt liegt, haben wir für das „Nathan’s Special“ mit  großen und frischen Scampis, Flunder sowie Crab-Cake gerade mal zehn Euro bezahlt. Die tolle Atmosphäre in dem von außen unscheinbar wirkenden Restaurant gab’s gratis dazu.

In Texas gilt Port Isabel als „Capital of Seafood“. Dieser Einschätzung können wir nach unserem heutigen Besuch in Joe’s Oyster Bar unmöglich widersprechen.

1 Kommentar zu “Texas kann auch Karibik

  1. Hallo ihr URLAUBER !!
    Das hört sich ja wieder ganz Super an

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