2014 USA-Texas Reisetagebücher

Houston, wir haben ein Problem…

…wir können dich und Galveston in diesem Urlaub leider nicht mehr besuchen. Ein Erklärungsversuch in der 23. Ausgabe unseres Reisetagebuchs „Apple and Steaks“.

Keine Angst – wir haben keine Anleihe bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Hinblick auf die Motiv-Auswahl bei den blödsinnigen Rankingshows genommen. Nein, das Fake-Motiv wurde nur genutzt, um den Titel zu diesem Tagebucheintrag irgendwie optisch unterlegen zu können. Der Schnappschuss vom „Rocket Garden“ stammt nicht etwa aus dem NASA Space Center in Houston, das wir eigentlich am Freitag besichtigen wollten. Tatsächlich entstand das Bild im Kennedy Space Center in Cape Canaveral (Florida), wo wir uns vor drei Jahren auf unserer Ferienreise durch den Südosten der USA – neben zumeist bayerischen Urlaubern – Raketen, Kapseln und andere Überbleibsel aus längst vergangenen Raumfahrerepochen ansahen.

Es sind nicht die etwa 250 zusätzlichen Kilometer für die Fahrten nach Galveston und Houston, die uns dazu verleiteten, diese beiden typischen Ziele bei einer Texas-Reise am Ende doch noch auszulassen. Vielmehr ist es die Faszination, die South Padre Island auf uns ausübt. Unseren ursprünglich für zwei Tage geplanten Aufenthalt – in dem übrigens sehr empfehlenswerten Holiday Inn – haben wir auf vier Tage verlängert, weil wir einfach nicht genug bekommen können von dem Sonnenaufgang am Golf von Mexiko und dem Sonnenuntergang auf der gegenüberliegenden – nur rund 600 Meter entfernten – Inselseite an der Laguna Madre.

Wir sehen den Pelikanen zu, wenn sie morgens und abends in kleinen Schwärmen über das Wasser fliegen und Ausschau nach Beute halten. Tagsüber sitzen die stolzen Vögel dann zumeist auf den hölzernen Festmacherbohlen am Queen Isabella Causeway, der South Padre Island mit dem texanischen Festland verbindet.

Wir haben hier auf South Padre Island unglaublich viel Spaß beim Baden im streichelwarmen Wasser des Golfs von Mexiko. Am späten Nachmittag können wir’s dann kaum erwarten hinüber nach Port Isabel zu fahren, wo in Joe’s Oyster Bar der leckerste frische Fisch, Scampis und Austern zu unglaublich kleinen Preisen auf Papptellern mit Plastikbesteck serviert werden. Jegliches  Tafelsilber würde die fröhliche Atmosphäre in diesem urigen Lokal nur zerstören.

Und es gibt mindestens noch einen ganz gewichtigen Grund, warum wir Houston und Galveston diesmal „sausen“ lassen. Den können wir euch jedoch erst in der nächsten Ausgabe unseres Reisetagebuchs verraten.

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