2015 NYC+Alter Süden Reisetagebücher

Viel Harry Potter und kein Alligator

Am letzten Tag unseres Aufenthalts in Florida sind wir getrennte Wege gegangen: Inge und Julia besuchten die beiden Themen- und Erlebnisparks Universal Studios und Islands of Adventure. Horst wollte lieber nach Alligatoren suchen und dabei auch noch Geld sparen. Hier ist der 25. Eintrag in unser Reisetagebuch „New York City + Alter Süden“:

Zum Ende unserer Reise haben’s Inge und Julia nochmal so richtig „krachen“ lassen: Für den Besuch der beiden Themen- und Erlebnisparks Universal Studios Florida und Islands of Adventure in Orlando investierten sie immerhin rund 150 Dollar pro Person – und wurden nicht enttäuscht: Es gibt einfach so viele Attraktionen zu bestaunen und „Rides“ zu bewältigen, dass dafür ein ganzer Tag kaum ausreicht, zumal der Besucherandrang beträchtlich ist. Hauptanziehungspunkte sind in diesem Sommer die putzigen Minions und – wie schon seit Jahren – Harry Potter. Die „Wizarding World“ gibt’s mit unterschiedlichen Atrraktionen in beiden Parks. Dazwischen verkehrt der legendäre Hogwarts Express.

Abfahrt ist an der King’s Cross Station von Gleis 9 3/4, das in der Romanreihe „Harry Potter“ von Joanne K. Rowling hinter einem unsichtbaren Portal in einer Wand zwischen den Gleisen 9 und 10 verborgen liegt. Julia hatte sich schon seit Wochen auf das Durchschreiten dieser geheimnisumwobenen Wand gefreut. Als es endlich soweit war, drückte Inge verlässlich auf den Auslöser ihres iPhones.

Alles nochmal gut gegangen. Nach zwölf Stunden Harry Potter & Co. waren Inge und Julia ziemlich geschafft – aber glücklich. Weniger erfolgreich war dagegen Horst. Am Vormittag war er etxra nach Orivieto am Lake Jesup, rund 40 Kilometer nördlich von Orlando gefahren, um Alligatoren „in freier Wildbahn“ zu sehen.

Daraus wurde nichts. Obwohl es laut Eigenwerbung des Airboat-Veranstalters Black Hammock Adventures nirgendwo in Florida mehr Alligatoren geben soll, blieb ein zweijähriges Jungtier, dass der Bootsfahrer nach der Tour auf dem Arm hielt, das einzige „sichtbare“ Exemplar des Tages. Die angeblich 10.000 Alligatoren im See und den angrenzenden Sümpfen blieben am Montag auf Tauchstation. „Die mögen die Hitze im August nicht“, erklärte Jack, der Airboat Captain, etwas verlegen. Nun gut – dafür kostete der 30 minütige wilde Ritt mit dem Propeller getriebenen Boot auch nur 28 Dollar. Im Vergleich zu Harry Potter & Co. war das ein glattes Schnäppchen.

Tops und Flops gibt’s am Donnerstag: Jetzt packen wir ganz schnell unsere Sachen zusammen. Am Dienstag geht’s von Fort Lauderdale über Newark nach Hamburg, wo wir am Mittwochmorgen landen sollen. Auf den Flügen haben wir bestimmt Zeit uns über die Höhe- und Tiefpunkte unserer Reise „New York City + Alter Süden“ Gedanken zu machen. Eine Zusammenfassung unseres Reisetagebuchs mit den vielen Tops und wenigen Flops in unseren Ferien gibt’s dann ab Donnerstag in diesem Blog.

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