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Der Preis ist heiß

In Hamburg wird am 3. September zum sechsten Mal der Deutsche Radiopreis vergeben. Das Event zählt längst zu den Top-Veranstaltungen der Medienbranche – und ich bin als Jury-Mitglied dabei.

Keine Frage – die Mitarbeit in der Grimme-Jury für den Deutschen Radiopreis ist nicht nur einer der wichtigsten – sondern auch einer der schönsten „Jobs“, die ich im Laufe des Jahres habe. Grund dafür ist nicht zuletzt die Teilnahme an der von Barbara Schöneberger präsentierten Galaveranstaltung am 3. September in Schuppen 52 des Hamburger Hafens. Dabei werden die Auszeichnungen in elf Kategorien an die Radiomacher vergeben. Zudem gibt’s in diesem Jahr einen Sonderpreis für a-ha mit dem „ihr vielfältiges musikalisches Schaffen in den vergangenen 30 Jahren“ gewürdigt werden soll. Neben der norwegischen Kultband treten mit Sarah Connor, George Ezra, Rea Garvey, Kwabs und Olly Murs weitere Top-Acts bei der Gala in Hamburg auf.

a-ha im Interview mit Tina Knop (Antenne Brandenburg) und Julia Wechler (RTL Radio Berlin). Bild: Deutscher Radiopreis/Säger
a-ha im Interview mit Tina Knop (Antenne Brandenburg) und Julia Wechler (RTL Radio Berlin). Bild: Deutscher Radiopreis/Säger

Der Radiopreis ist wirklich „heiß“ – das zeigt unter anderem die hohe Anzahl an Bewerbungen: Insgesamt wurden 366 Beiträge und ganze Sendungen aus 137 Radioprogrammen eingereicht. Anfang Juli haben wir uns dann in Berlin auf einer mehrtägigen Sitzung der Grimme-Jury auf die jeweils drei Nominierten in elf Kategorien verständigt: Von den „Prenzlauer Berg News“ des Berliner Senders 98.8 KISS FM als Anwärter für die „Beste Comedy“ über das „Visiual Radio“ von DASDING/SWR 3 („Beste Innovation“) bis zur bemerkenswerten – und anhaltend hoch aktuellen – Reportage „Schlepperbanden – Menschenleben werden Ware“ der beiden 105,5 Spreeradio-Redakteure Toni Schmitt und Yvonne Fricke.

Die Grimme-Jury: Marina Riester, Torsten Zarges (Jury-Vorsitzender), Nadia Zaboura, Matthias Lührsen, Inge Seibel-Müller, Wilfried Sorge, Viktor Worms, Frauke Gerlach (Direktorin des Grimme-Instituts), Georg Bergheim, Stefan Kolle, Friedrich Wilhelm Kramer. Auf dem Bild fehlt: Yvonne Malak. Bild: Jack Ackenhausen/Grimme-Institut
Die Grimme-Jury: Marina Riester, Torsten Zarges (Jury-Vorsitzender), Nadia Zaboura, Matthias Lührsen, Inge Seibel-Müller, Wilfried Sorge, Viktor Worms, Frauke Gerlach (Direktorin des Grimme-Instituts), Georg Bergheim, Stefan Kolle, Friedrich Wilhelm Kramer. Auf dem Bild fehlt: Yvonne Malak. Bild: Jack Ackenhausen/Grimme-Institut

Während wir Jury-Mitglieder mit der Nominierung der Preisanwärter unsere „Schuldigkeit“ getan haben und uns auf die Gala freuen dürfen, wächst bei den Kandiaten für den Deutschen Radiopreis die Spannung. Wer schließlich den Preis in der jeweiligen Kategorie erhält, wird nämlich erst auf der Gala-Veranstaltung verraten – vorher nicht. Damit Andreas Kuhlage und Jens Hardeland von N-JOY (NDR), nominiert für die „Beste Morgensendung“, auch rechtzeitig zur Preisverleihung im Schuppen 52 eintreffen, wurden die Hörer dazu aufgerufen, „unsere Jungs zum Radiopreis zu kutschieren“, egal ob mit „Kutsche, Ufo oder Trecker“.

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