Tagebuch USA/Kanada – Teil 21: Toronto

5. September 2009. Wir sind Glücksbringer für die „New York Yankees“. Neulich als wir in Boston waren, besiegte das berühmteste Baseballteam der Welt die heimischen „Red Sox“ und heute in Toronto die hiesigen „Blue Jays“. Als sich das „Roger Centre“ am Mittag gerade mit Besuchern für das Baseballmatch füllte, waren wir oben auf dem CN-Tower gleich nebenan. Vom „Sky Pod“ aus 447 Meter Höhe konnten wir nicht nur in das Stadion hinabschauen, sondern weit über Toronto hinaus blicken.

Der CN-Tower, laut Eigenwerbung „der höchste freistehende Turm der Welt“, beherrscht die Skyline von Toronto, die ansonsten schon Ähnlichkeiten mit Manhattan aufweist. Das gilt auch für das quirrlige Geschäftsviertel mit der riesigen überdachten Shopping-Arkade „Eaton Centre“ an der Yonge Street. Überhaupt ist hier an diesem Wochenende mächtig was los. An der meilenlangen Uferpromendae entlang des Ontario Sees gibt’s ein Hafenfest. Die Musikbands beim Fest und unser Tour Guide auf dem „Hop-on-hop-off-bus“ werden immer wieder durch gewaltigen Lärm unterbrochen. Der kommt von Düsenjägern, die in Formationen fliegend am Himmel eindrucksvolle Kunststücke vollführen. In Toronto findet an diesem Wochenende auch die „60th Canadian International Air Show“ statt. Zu dem Ereignis sind Kanadier aus allen Teilen des Landes extra angereist – und wir haben’s einfach so mitbekommen. Fazit: Toronto hat uns richtig gut gefallen.

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