2016 USA-SONY Tour Reisetagebücher

„The White House is really white“

2. September 2016 | Das war ein großartiges Finale unseres diesjährigen Urlaubs in den USA: Am Freitag waren wir auf der National Mall in Washington unterwegs, haben White House, Lincoln Memorial und das National Monument bestaunt. Am letzten Abend waren wir dann auch noch zu einem Farewell Dinner bei Conrad und Christina Tribble eingeladen. Die schönsten Schnappschüsse zum Abschluss unserer Ferienreise „South of New York“ haben wir im 21. Tagebucheintrag für euch zusammengestellt. 

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Nach dem Farewell-Dinner: Christina und Conrad Tribble mit Inge und Julia

Besser kann man sich den Abschluss einer Ferienreise kaum wünschen: Am Freitagabend waren wir in Washington bei Conrad Tribble und seiner Frau Christina zum Abendessen eingeladen. Den früheren Generalkonsul der Vereinigten Staaten in München (2009-2012) hatte Inge vor einigen Jahren bei einer Abendveranstaltung am Rande der re:publica in Berlin kennengelernt. Daraus hat sich im Laufe der Zeit eine Freundschaft entwickelt, obwohl Conrad nach München als stellvertretender Gesandter der USA auf Kuba eingesetzt war.

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Zum privaten Haushalt der Familie Tribble gehören auch zwei zahme Ratten

Heute ist Conrad Tribble stellvertretender Staatssekretär im US-Außenministerium und persönlich ein unglaublich netter „Kerl“, mit dem ein Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Christina Tribble ist ebenfalls im diplomatischen Dienst der Vereinigten Staaten tätig. Zum Abendessen gemeinsam mit ihren beiden Jungs gab’s ausgezeichnete Pasta mit Seafood, Salat und am Ende auch noch selbst gebackenen Kuchen mit viel Eis. Wir überlegen jetzt schon, mit welchen typischen hanseatischen Gerichten wir uns bei den Tribbles bei dem fest verabredeten Gegenbesuch in Hamburg „revanchieren“ können.

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Das Weiße Haus soll angeblich das am häufigsten fotografierte Gebäude der Welt sein

Die Feststellung, dass „The White House really white“ ist, haben wir einem Tour Guide zu verdanken, der einer Reisegruppe mögliche Unterscheidungsmerkmale zwischen dem Sitz des US-Präsidenten und dem United States Capitol, Tagungsort des US-Senats und des Repräsentantenhauses, zu erklären versuchte. Tatsächlich wirkt das Capitol im Gegensatz zum  Weißen Haus schon fast cremefarbig.

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Die Kuppel des Capitols in Washington, D.C. vom Lincoln Memorial aus fotografiert

Unsere persönliche „Fremdenführerin“ war am Freitag Julia, die zuvor schließlich schon fünf Wochen in Washington als Praktikantin bei der Deutschen Welle verbracht hat und sich inzwischen in der US-Hauptstadt bestens auskennt. Bei angenehmen Temperaturen und fast makellosem Sonnenschein führte uns unsere Tochter auf die National Mall, einen fast fünf Kilometer langen, jedoch schmalen Streifen parallel zum Potomac River, an dem neben neun Smithsonian Museen (mit freiem  Eintritt) die wichtigsten Statuen und Denkmäler der Stadt stehen.

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Das Lincoln Memorial mit dem Reflecting Pool und einer Bewohnerin des riesigen Wasserbeckens
Vor der Abraham Lincoln-Statue im gleichnamigen Memorial
Horst und Julia vor der Abraham Lincoln-Statue im gleichnamigen Memorial
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„Fotoshooting“ mit Julia am Reflecting Pool mit dem Washington Monument im Hintergrund
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Besonders beeindruckt waren wir von der Gestaltung des Korean War Veteran Memorials in Nähe des Lincoln Memorials
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Das etwas abseits gelegene Thomas Jefferson Memorial haben wir nur aus der Ferne gesehen und fotografiert

Am Ende waren wir einfach zu fußlahm, um auch noch den Weg um das Tidal Basin herum zum Thomas Jefferson Memorial auf uns zu nehmen. Also haben wir die Gedenkstätte an den dritten US-Präsidenten nur aus der Ferne fotografiert. Unsere „Grundausbildung“ über das Universalgenie und einen der Gründungsväter der Vereinigten Staaten hatten wir während unserer Besuche des State Capitol  von Virginia in Richmond und auf Monticello, Jeffersons Anwesen bei Charlottesville bereits erhalten.

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Blick auf die Arlington Memorial Bridge, die Washington, D.C. mit Virginia verbindet

Außerdem ist die Nachholung der Besichtigung des Thomas Jefferson Memorials ein guter Grund um zurückzukehren nach Washington, D.C., der Stadt die nicht zuletzt wegen der alten und neuen Freunde, die wir hier getroffen haben, einen besonders hohen Stellenwert in unseren ewigen Reiseerinnerungen erlangt hat.

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Abschiedsbild am Reflecting Pool mit dem Washington Monument im Hintergrund

Das war der letzte Tagebucheintrag zu unserer Ferienreise unter dem Motto „South of New York“ (SONY-Tour). Wir haben diesmal absichtlich darauf verzichtet, am Ende irgendwelche Rankings zu erstellen, weil uns alle Ziele gefallen haben. Wir danken unseren Lesern für das Interesse an unseren Berichten und unserem Schicksal dafür, dass wir – gesund und munter – uns so eine schöne Reise leisten konnten.

1 Kommentar zu “„The White House is really white“

  1. Alles Highlights, vielen Dank, dass wir dabei sein durften.

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