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3 Fragen an Sascha Lobo

31. Januar 2010. Was soll man über diesen Mann schreiben, was nicht sowieso schon jeder im Netz wüsste? Er soll sich selbst vorstellen: „Mein Name ist Sascha Lobo. Ich bin Autor, Blogger, Microblogger und Strategieberater mit den Schwerpunkten Internet und Markenkommunikation. Ab und zu halte ich Vorträge oder nehme an Podiumsdiskussionen teil.“ – Zu denen er dann manchmal doch nicht kommen kann, was zu ihrem Leidwesen die Veranstalter der Medientage München im vergangenen Oktober erfahren mussten und an seiner Stelle den völlig anders gestrickten Diva- (manche sagen Alpha-) Blogger Don Alphonso auf die Podiumsbühne setzten.

Die Bundeszentrale für politische Bildung, Veranstalter des Forums Lokaljournalismus vom 27. bis 29. Januar in Dortmund, hatte da mehr Glück. Sascha Lobo war einer der Wunschkandidaten für die Abschlussdiskussion zur Zukunft der Lokalredaktionen und mischte die Runde von Chefredakteuren und Medienwissenschaftlern dann auch entsprechend auf.

Podiumsdiskussion auf dem Forum Lokaljournalismus
Podiumsdiskussion auf dem Forum Lokaljournalismus

Zum Ende der Talkrunde folgte eine versöhnliche Umarmung, die Lobo offensichtlich sehr am Herzen lag. Der Blogger, der für das Projekt riesenmaschine.de schon viele Preise einheimste und sich geehrt fühlt, vom Berliner  Stadtmagazin „Tip“ dieses Jahr auf Platz 7 der 100 peinlichsten Berliner gekürt zu sein, gibt unumwunden zu, dass er sich zu wenig auskennt, wie lokale Redaktionen arbeiten. Bald wird er mehr wissen, denn vom Podium weg wurde Sascha Lobo von Wolfram Kiwit, Chefredakteur der Ruhr Nachrichten, eingeladen, einen Tag lang das Online-Geschäft des Dortmunder Medienhauses zu führen. Der „Erstkontakt“ lief übrigens bereits während der Podiumsdiskussion über den Microblogging-Dienst Twitter. Genaueres lässt sich im Blog von Tobias Weckenbrock nachlesen.

Warum ihn das Interesse der Lokalzeitungen so positiv stimmt, weshalb das Radio die Zukunft nicht zu fürchten braucht und dass er sich auf alle Fälle das neue iPad von Apple kaufen wird, hat mir Sascha Lobo am Ende der bpb-Veranstaltung in einem Videointerview gesagt.

3 Fragen an Sascha Lobo