Tagebuch USA/Kanada – Teil 13: Von Maine nach Quebec

28. August 2009. Heute Morgen haben wir uns den Unmut Startklar in Richtung Kanada - Inge und Julia in "unserem" RAV4amerikanischer Gäste im Hotel in Freeport zugezogen. Grund: Wir haben uns beim „Complimentary Continental Breakfast“ einfach unterhalten, während auf dem Flachbildschirm an der Wand die Wiederholung einer Folge von „Live with Regis and Kelly“ lief. Das ist eine Art Mischung aus „Volle Kanne“ (ZDF) und „Kerner“ (künftig nicht mehr ZDF), wobei der Hauptakteur Regis bereits stolze 78 Jahre alt ist. Seine Co-Moderatorinnen wurden dagegen im Laufe der Jahre immer wieder – altersbedingt – ausgetauscht. Amerikaner stellen hin und wieder die Frage, wer denn eigentlich älter sei, Regis oder seine Witze?

Bei den Frühstückern im „Holiday Inn Express“ in Freeport kamen die Scherze des TV-Veteranen jedenfalls bestens an. Ganze Familien schauten gebannt auf den Bildschirm, ersparten sich eigene Gespräche und hielten damit gleich den Mund frei, um Kaffee (oder was hier als Kaffee bezeichnet wird), Muffins, Bagels with Cream Cheese oder Poached Eggs in großer Menge in sich hineinzuschieben.

Wir starteten am Vormittag in Richtung Kanada – von Maine aus auf der Szenerie für naive Maler - der Kennebec River in MaineHighway 201, die ueber viele Meilen beeindruckende Aussichten auf den Kennebec River mit seinen wilden Stromschnellen zulaesst. Zeitweise fühlten wir uns in dieser wildromantischen Berglandschaft fast schon wie allein gelassen, bis dann wieder einer der gigantischen Sattelschlepper auftauchte, der Holz ins Tal schafft. Am späten Nachmittag erreichten wir dann die kanadische Grenze und eine Stunde spaeter unser naechstes Etappen-Ziel: Quebec City. Da waren wir sprachlos. Warum – das beschreiben wir im nächsten Tagebucheintrag.