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Unser Kampf mit dem Datenschrott

Dritter Teil unseres Umzugstagebuchs mit nahezu unverwüstlichen Computerfestplatten und aufkommender Umzugshektik.

(Horst) Jetzt wird’s aber langsam Zeit: In drei Wochen rücken bei uns die Möbelpacker an. Dann sollten wir alles vorbereitet haben für den Umzug in die für uns schönste Stadt der Welt – nach Hamburg.

Rund vierzehneinhalb Jahre haben wir in der oberbayerischen Idylle zwischen München und Salzburg gelebt. Da hat sich auch jede Menge Datenschrott auf den Festplatten früher genutzter Computer angesammelt. Am Montag bin ich mit Julia in die letzten Ecken des Dachbodens gekrochen. Dabei haben wir immerhin vier ausrangierte PCs zu Tage befördert und mit dem Ziel auseinandergenommen, die Festplatten komplett zu zerstören. Schließlich hatte uns Inge, die zurzeit bei den Lokalrundfunktagen in Nürnberg ist, eindringlich ermahnt: „Ihr müsst die Festplatten unbedingt zerschmettern, sonst könnte noch jemand mit den Daten irgendeinen Blödsinn anstellen.“

„Unsere Chefin“ hat natürlich – so wie meistens – recht. Also haben wir die Festplatten, teilweise unter Anwendung roher Gewalt aus den Gehäusen gerissen, die vier ausrangierten PC-Hüllen noch einmal für ein Erinnerungsfoto mit Julia auf unserer Terrasse aufgebaut und schließlich auf dem „Wertstoffhof mit Grüngutsammelstelle der Gemeinde Stephanskirchen“ entsorgt.

Soweit, so gut. Nur die Sache mit den Festplatten erwies sich wesentlich schwieriger als gedacht. Mehrere Versuche, den Datenschrott mit Hilfe eines Hammers aus den überaus stabilen Gehäusen heraus zu prügeln, scheiterten kläglich. Auf den Hüllen der Festplatten waren anschließend kaum Dellen zu erkennen. Die hartnäckigen Datenträger haben wir dann erst einmal zur Seite gelegt und warten jetzt auf Inges Rückkehr. Schließlich ist sie das einzige handwerklich talentierte Mitglied in unserer Familie. Sie wird bestimmt eine Lösung finden.

1 Kommentar zu “Unser Kampf mit dem Datenschrott

  1. Ich würde die Festplatten aufschrauben und die einzelnen Scheiben zerkratzen – und wenn möglich zerbrechen. Bei offenem Gehäuse sollte auch der Hammer helfen. 😉

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