2010 USA-Westküste Reisetagebücher

It never rains in Southern California

Tagebuch US-Westen, Teil 5: Wetter und Strände in San Diego

21. August 2010. Inge weckte uns am Morgen mit einer vermeintlich schlechten Nachricht: „Leute, ich glaube heute wird’s regnen.“ Tatsächlich blickten wir kurz darauf zum ersten Mal seit unserer Ankunft in Kalifornien in einen stark bedeckten Himmel – ausgerechnet an dem Tag, an dem wir die Strände in San Diego und Umgebung erkunden wollten.

Nach dem Frühstück hatten sich unsere  Befürchtungen aber schon fast wieder erledigt. Als wir dann am späten Vormittag am Hafen von San Diego (mit dem Flugzeugträger „Midway“ und der riesigen Statue „Unconditional Surrender“) ankamen, strahlte wie gewohnt die Sonne aus dem durchgehend blauen Himmel.

Dass der Sommer im Süden Kaliforniens in diesem Jahr vergleichsweise „kühl“ war, wie uns der Portier unseres Hotels erzählte, spürten wir allerdings später am  Ocean Beach, als wir uns in die kalte Brandung des Pazifiks „stürzten“. Julia traf im Wasser zwei amerikanische Mädchen in ihrem Alter und hatte Gelegenheit, ihre Englischkenntnisse in der Praxis zu testen. Mit Erfolg – bevor sich die Drei verabschiedeten, tauschten sie noch ihre E-Mail-Adressen aus.

Der Ocean Beach und das angrenzende Touristenviertel erinnerten uns etwas an den „Ballermann“ auf Mallorca. Mehr kalifornisches Strandgefühl – zumindest so, wie wir uns das vorgestellt hatten – kam später am Mission Beach auf. Dort verbachten wir noch Stunden im Sand, aßen in einem originellen Strandrestaurant und ließen es uns so richtig gut gehen. Als die Sonne unterging, zogen wieder dunkle Wolken auf – geregnet hat es allerdings nicht. Was  Albert Hammond in den siebziger Jahren besungen hat, trifft wohl doch zu: „It never rains in Southern California“. Zumindest nicht während unseres viertägigen Aufenthalts in San Diego. (Horst)