Tagebuch USA/Kanada – Teil 7: Boston

23. August 2009. Es gibt zwei Dinge, zu denen man sich in Boston besser nicht offen bekennen sollte: Im Hop-On-hop-off-Bus, mit dem sich am besten Das Capitol des Bundesstaates Massachusetts in Bostondie „europäischste“ aller amerikanischen Großstädte innerhalb eines Tages erkunden lässt, wird britischen Touristen die „Boston Tea Party“ besonders intensiv und süffisant erläutert. Auch Anhänger der New York Yankees waren vor allem heute nicht besonders gern gesehen. Boston ist die Heimat der Red Sox. Die Baseball-Duelle mit dem New Yorker Team werden hier in den USA von solch hohen Emotionen begleitet, wie wir sie in Europa von Spielen zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona kennen (zur Fußball-Bundesliga ist wohl kein Vergleich möglich). Heute haben die Yankees in Boston mit 8:4 gewonnen. Während in Deutschland nach Niederlagen des heimischen Vereins ausführlich über die Gründe diskutiert wird, werden in den USA Schlappen des eigenen Teams einfach ignoriert – so auch heute Abend an der Bar unseres „Best Western“ in Quincy, einer Kleinstadt bei Boston mit großer Tradition, immerhin stammen die US-Präsidenten John Adams (2. Präsident)und sein Sohn John Quincy Adams (6. Präsident) von hier. Thema Nummer 1 hier in Massachusetts ist indes der Urlaub der Obamas auf Martha’s Vineyard. Und das ist ausgerechnet unser nächstes Ziel.